Kategorie: Baublog

  • Meilenstein

    Meilenstein

    Was lange währt, wird endlich gut! Die Gästewohnung – ein Palast der Träume – ein zukünftiges Kinderzimmer – elementarisiert sich aus den Nibelungen…

    Zwei Wochen nach Erstbezug ist die Ferienwohnung fertig. WirZiehenEinUndEntfaltenUns
    Küche und Bad im Provisorium – wir haben es schön kuschlig und schwärmen aus!
    Von hier aus bezwingen wir den Rest unserer Festung! Das war der Plan – ein kühner Plan
    Ein Kompromiss zwischen Machbarkeit und Erträglichkeit. Optimalerweise hätte man erst renoviert und dann transferiert. Aber wir hatten die Kohle nicht. Und keinen Bock auf wochenlanges Gependele. So kam alles ganz anders. Jetzt sind wir schlauer und können uns davon was kaufen!

    „Hey guck mal die Holzvertäfelung! Reißt die mal ab! Sieht scheiße aus!“Die Umzugshelfenden 🙂

    Gesagt Getan! Denn wir wussten bis dato nicht, dass wir am offenen Milchzahn operieren würden und die Decke am seidenen Faden hing! Und dann stürzte die Decke ab! Die Balken darunter waren morsch und die Situation löste eine Kettenreaktion mit folgenschweren Folgen aus, die folglich nicht folgenlos blieben.
    In den Hohlräumen der Verkleidung entdeckten wir das ein oder andere Mäusenest. Doch das monatelange Warten auf einen Zimmermann und der damit einhergehende Baustopp sollten sich als die eigentlichen Probleme unserer Situation herauskristallisieren! Trotzdem bereuen wir es heute keinesfalls die strittigen Bereiche angegangen zu sein und den Teppich angehoben zu haben, um nachzuschauen, was sich wohl darunter für ein Desaster verbergen möge! Denn auf lange Sicht werden wir um Vieles glücklicher sein! Und schon jetzt sind wir auf das Ergebnis außerordentlich stolz!

    Status Quo Ante

    Rote Kunststofftapeten und grauer Teppich – von Holzvertäfelung kaschiert – mit Charme der Skihütten aus den 90er Jahren, als Guano Apes noch populär waren – nebst marmorösen Türverklebungen mit asiatischem Vogelmotiv unter torkelnden Decken, die einzubrechen drohen: Mehr Flair geht kaum! Willkommen in unserer Ferienwohnung! Dies soll sie der nächsten Dekade dienen, bis diese schlussendlich als Kinderzimmer abgelöst werden sein wird, was sie nach Aussage unserer Vorbesitzer zum Status Quo Ante bereits gewesen sein soll…

    Ein schöner Dielenboden im Eingangsbereich mit Ochsenblut getränkt, darunter schöne Schwarzkieferdiele! Leider nein – es sind die Reste eines Jahrhunderte-andauernden Fressgelages ungeliebter Holzgewürmer! Dies offenbart sich nach tagelanger Fleißarbeit, nach frustreichen Prozessen des Lacks mit Heizpistole Abtragens und anschließend mit externem Profiwerkzeug unter enormen und finanziell exorbitanten Schleifpapier-verbrauchenden Bedingungen, als erste Ernüchterung dieses schweißtreibenden „Projektes“!

    Nach dem Abriss der verkleidenden Vertafelung im Durchgang stellte sich heraus, dass die vertafelte Verkleidung im Durchgang nicht nur eine Vertafelung sondern ebenfalls eine Arkologie der Mäusezucht darstellte! Gleichzeitig verbüßten diese Prachtbauten ihre letzten Stunden als Grundfesten und Säulen der Erde – zumindest auf unseren 30 Quadratmetern – und so begab es sich zu dieser Zeit – im Status Quo Ante – dass uns die Decke entgegeneifern sollte und unsere anfänglichen Hoffnungen für ein schnelles Herrschertum über einen partiellen Bereich eines wankelmütigen Geboidessich über uns begraben sollte!

    Resiliente

    Natürlich ließen wir uns nach den ersten Metern nicht unterkriegen und haben einzig und allein auf Grund unserer Weisheit externe Hilfe in Anspruch genommen! Und auch von einer monatelangen Wartezeit, unverbindlicher Zusagen vermeintlicher Freunde und witterungsbedingten Unzulänglichkeiten haben wir uns ebenso wenig verschrecken lassen wie von so manch anderen bösen Überraschungen!

    Wir fochten diesen Krieg weiter ins Ziel. Das ist doch wohl klar. Und so sägten, bohrten und schraubten wir, so flexten, ausbesserten und schoben wir die Dinge, bis sie unseren Vorstellungen entsprachen! Wir brachen ab, wir rissen ein, holten die gesamte Decke runter und machten alles neu. Und dann wurde alles neu angestrichen! Alles neu ausgebessert. Und alles hat nun Substanz…
    Das alte Fachwerk wurde bebeilt, mit Hartwachsöl getränkt, ebonisiert und somit versiegelt. Der alte Betonboden wurde glattgespachtelt, mit Hanffilz als Trittschalldämmung belegt und mit Green Vinyl laminiert. Die alten Landhausdielen wurden mit Bernsteinhartwachs übertränkt und glattpoliert. Hiddenseer Bernsteinlack benetzt auch die Scheuerleisten, die sich hier im Element wiederfinden.
    Derweil warteten wir auf die Gewerke. Schafften so viel wir konnten. Versuchten die Lücken optimal auszufüllen. Arbeiten vor, zu, und nach. Je nach dem was gerade anstund! Und das schönstere daran: wir waren nicht allein! Das bedeutet uns alles und ihr wisst – sicherlich – wer gemeint ist!

    Status Quo

    Die Evolution der Ferienwohnung ist in ihrer ersten Episode, dem Kokon abgeschlossen! 
    Ein kleiner Videobeitrag wird alsbald das gesamte dramatische Ereignis zeigen. 
    Nochmals Danke! Fürs Dasein, fürs Beistehn, fürs Helfen, fürs selbstlose Sein, ohne Gegenleistung, oder als Tagelöhner! Wir hätten dies alles nicht ohne unsere Familie, Freunde, Nachbarn und tapferen Handwerker geschafft (Danke Raik! Danke Falk!)…

    Hier ist das Video!

  • Cortenstahl

    Cortenstahl

    Rost hat seinen ganz eigenen Charme. Rost erzählt von Veränderung und Dissoziation. Rost spiegelt die eigene Endlichkeit. Dadurch wirkt er besonders lebendig – genau das Richtige, um einen Spritzschutz in unserer Ferienwohnung zu kreieren! Aber wie erzeugt man eine Fotografie und Momentaufnahme dieses flüchtigen Stoffes und konserviert ihn für die Ewigkeit!? – Die Antwort lautet Cortenstahl!

    Cortenstahl gehört zu den wetterfesten Baustählen die durch eine spezielle Legierung eine oberflächliche Rostpatina ausbilden, jedoch nicht komplett durchrosten können. Sie werden mitunter im Außenbereich für Schneckenbarrieren aber auch als gestalterisches Element eingesetzt. Den Witterungen ausgesetzt bildet sich die Rostpatina automatisch und ein Abreiben und Stauben ist unproblematisch. Im Innenbereich muss dieser Rostprozess forßiert und die Oberfläche anschließend versiegelt werden, um so ein Rieseln und Stauben der Rostpartikel zu verhindern.
    Für den Ausbau unserer Ferienwohnung haben wir uns für Cortenstahl entschieden, um einen Spritzschutz im Küchenbereich herzustellen und die natürlichen Baustoffe Lehm, Holz und Stein würdig zu ergänzen. Bei Maschinenbau Feld haben wir Stahlzuschnitte bestellt und uns liefern lassen. Nun ging es darum, den Rostprozess einzuleiten…

    Stahl schnell rosten lassen

    Unsere Lieferung der Cortenstahl-Zuschnitte kam im Januar. Es herrschten Minusgrade im Außenbereich. Nicht die besten Bedinungen um einen beschleunigten Rostprozess einzuleiten. Aber dazu später mehr…

    Ich hatte mich wie immer vorher im Netz schlau gemacht und bin auf ein Wikihow gestoßen, wie ein beschleunigter Rostprozess erreicht werden könnte. Unter den aufgelisteten drei Methoden empfahl die Erste den Einsatz von Salzsäure. Aus dem Chemie-Unterricht wusste ich jedoch noch, das Salzsäure eher zur Rostentfernung genutzt wird und ließ diese Methode daher komplett außen vor. Die zweite Methode gab eine Anleitung für ein Salz-Essig-Gemisch und die Dritte beschäftigte sich mit dem Einsatz von Wasserstoffperoxid (ein Bleich- und Desinfektionsmittel von Frisören und Zahnärzten). Ich entschied mich also beide Methoden zu kombinieren, den Stahl wie eine Salz-Essig-Gurke für einen Tag zu marinieren, um ihn dann anschließend mit Peroxid anzugreifen!
    Es ging sozusagen unmittelbar ziemlich krass ab, aber durch die niedrigen Temperaturen gefror das Gemisch ziemlich schnell ein (ich habe den ganzen Prozess im Freien durchgeführt, da ich mir nicht sicher war, ob irgendwelche gesundheitsgefährdeten Dämpfe entstehen würden). Und da die frisch entstandene Patina vor der Fixierung durch Klarlack gereinigt und mit Wasser gespült wurde, drehte ich mich hier im Kreis, denn die Rostschicht ließ sich einfach abwaschen und der unbeschädigte Stahl kam wieder zum Vorschein. Und während ich zwei Tage über das gescheiterte Projekt resumierte, Firmen anschrieb und überlegte, ein sehr teures und spezielles Schnellroster-Gel einzukaufen, ließ ich die Stahlzuschnitte im Bad vor sich hin trocknen. Zwei Tage später stellte ich voller Überraschung fest, dass durch die Innenraumtemperatur von 20°C der Rostprozess von ganz alleine angesprungen war!

    Die Rostpatina fixieren

    Meine Netz-Recherchen führten mich mal wieder in die Irre und ich stieß auf hunderte Beiträge voll von Halbwissen und flaxen Ideen, aber niemand konnte mir konkret sagen, wie ich die Rost-Patina fixieren könnte. In diversen Foren hatte ein Hersteller von Rostentfernungsmittel seine Spuren hinterlassen und die verwaisten Beiträge für eigene Werbezwecke gekapert. Weitere Suchergebnisse blieben ziemlich erfolglos, da die Suchalgorithmen hier an ihre Grenzen stießen und man immer wieder stumpf auf Seiten verwiesen wurde, die sich mit der Entfernung und Vermeidung von Rost befassten. Für unsere Zwecke also alles untauglich! Ich entschied mich daher im Baumarkt eine Klarlack-Sprühdose zu kaufen und eine Testlackierung vorzunehmen. Vorher spülte ich die Stahlplatten erneut mit warmen Wasser und wischte den Roststaub vorsichtig mit einem Küchenschwamm ab. Und tatsächlich verlief die Testlackierung erfolgreich und der Lack entsprach meinen Kriterien, da er auf Wasserbasis und frei von Schadstoffen war. Da ich keine Angaben zu Härtegrad und Belastbarkeit fand, entschied ich mich die Cortenstahl-Zuschnitte nach der Behandlung nicht mehr zu biegen oder zu beugen, damit die Lackschickt nicht eventuell bruchbeschädigt würde und verbaute die Elemente mit äußerter Vorsicht.

    Fazit

    Es braucht bloß Zeit, Temperatur, Feuchtigkeit und eine Prise Salz, um die gewünschte Rost-Patina zu entwickeln. Investitionen wie Rostbeschleuniger, Peroxid oder Salzsäure sind schlichtweg unnötig um Cortenstahl für den Innenbereich aufzubereiten. Gleiches gilt für die Versiegelung: Owatrol oder andere höherpreisige Produkte sind für Cortenstahl überflüssig! 
    Es reicht ein handelsüblicher Klarlack auf Wasserbasis für 5€ pro Quadratmeter aus der Sprühdose! 

  • Unser neues Bett

    Unser neues Bett

    1/3 Lebenszeit verbringt man im Bett! Grund genug, der Schlafraum-Gestaltung etwas mehr Zeit zu widmen…

    DAS BETT sollte der gemütlichste Ort im ganzen Haus sein und geruhsamen Schlaf garantieren. Denn das ist neben ein paar anderen Tätigkeiten der Hauptzeitvertreib in jenem. Die Wahl der richtigen Matratze, eine gute Belüftung und letztlich ein stabiles Bettgestell mit Stauraum und leichten Reinigungsmöglichkeiten waren der Fokus bei der Planung unseres neuen Bettes! Eins von der Stange kam für uns auf Grund der aktuellen Preise nicht in Frage! Denn unsere Vorlieben erwiesen sich leider auch als sehr kostenintensiv. Aber da wir ordentlich Holz vor der Hütte haben, beschlossen wir, unser eigenes Bett zu entwerfen und zu planen!

    Die Wahl der Matratze

    Wir sind in jüngster Zeit von Matratzenwerbung nur so bombardiert worden! CasperEmmaBett1, etc. und dann noch die Angebote der Marktmonopolisten wie Dänisches Bettenlager und Matratzen-Concord. Üerall gab es ständig Angebote und 100-tägige Testphasen – da fiel die Wahl am Anfang gar nicht leicht. Denn alle versprachen das beste Preis-Leistungsverhältnis, größten Liegekomfort, Memory-Schaum, Milbenschutz, usw. Und die Komplexität nahm zu, als es dann noch um die passende Matratzenunterlage ging: Festes Lattenrost vs. Federgestell vs. Boxerspringbett! Dabei sind wir auf einen spannenden Dokumentationsfilm von ZDF Wiso gestoßen: Das Matratzenkartell. In der Doku wurde auf den Hersteller bett1 verwiesen, der sich mit diesem „Kartell“ angelegt und eine viel günstigere Matratze gefertigt hat. Der Hersteller selbst verweist auf die Stiftung Warentest und gibt an, die beste jemals getestete Matratze hergestellt zu haben. Die Stiftung Warentest hat außerdem erstmals verschiedene Lattenroste und Matratzenunterlagen getestet und festgestellt, dass alle die Liege-Eigenschaften verschlechtern und daher eine eigene Anleitung zum Selbstbau veröffentlicht. Als wir uns dann für den Kauf einer Matratze von bett1 entschieden hatten, kam der BASF Skandal dazwischen und es galt erstmal abzuklären, ob bett1 auch den von krebserregenden Substanzen belasteten Kaltschaum für die Herstellung verwendete. Glücklicherweise war dem nicht so und sieben Tage später war unsere neue Matratze da! Ergänzt wurde diese von uns dann noch mit einem Milben-Encasing, da David eine Hausstaub-Allergie hat…

    Das Bettgestell

    Der Bau des Lattenrosts war auf Grund der Ergebnisse von Stiftung Warentest sofort klar: Diese Konstruktion gewährt eine ausreichende Belüftung und Stabilität. Wer mit seiner Matratze schon mal einige Zeit auf dem blanken Boden genächtigt hat, der weiß, wie schnell sich auf Grund von Feuchtigkeitsstau Schimmel oder Stocken bilden können. Da wir ein rustikales Bett haben wollten, haben wir zuerst über die Fertigung eines Bettgestells mithilfe von Europaletten (EPAL) nachgedacht. Hierbei stellten sich allerdings einige Probleme ein: Paletten bieten keine ausreichende Belüftung, da die relativ breiten Bretter der Paletten-Oberseite zu wenig Zirkulation gewähren. Zudem geht der gesamte Stauraum unter dem Bett verloren und dieser versperrte Raum lässt sich außerdem auch nur schwer reinigen und saugen. Also haben wir nach diversen Bettgestellen gegoogelt und uns sofort in ein Bettgestell namens „Sam“ verliebt. Das Problem bei diesem rustikalen Eichenbett war allerdings der Preis von satten 1600€!  Absolut keine Option! Daher haben wir Google Sketchup bemüht und uns selbst ein eigenes Bettgestell entworfen! Für sage und schreibe einem Zehntel des Preises! Nun kam die Frage nach den passenden Hölzern auf…

    Die Wahl des Materials

    Eine antike und rustikale Optik hat in der Regel ihren Preis! Alles, was erstmal edel und antik anmutet, kostet übertrieben viel! Das haben wir schnell bei unserer Recherche nach entsprechenden Hölzern gemerkt! Altholz schied also erstens auf Grund des Preises aus, zudem aber auch wegen der variablen und sehr lapidaren Maßangaben: Ein gelagerter und verwitterter Eichenstamm kann keine exakten Maße haben und so schwanken die entsprechenden Maßangaben zwischen mehreren Zentimetern. Für ein stabiles Bettgestell also ungeeignet, denn wer will schon ein knarrendes oder kippelndes Bett!? Es ging also darum, die Vorteile von zwei Welten zu vereinen: antike und rustikale Optik gepaart mit kalkulierbarem Aufwand und Stabilität! Die Konsequenz: Konstruktionvollholz von der Stange, das auf alt gemacht wird!

    Holzbearbeitung – aus Neu mach Alt

    Unser Zimmermann gab uns einige hilfreiche Ratschläge, wie wir unser KVH bearbeiten sollen, um eine rustikale und antike Optik zu erreichen! Im ersten Arbeitsschritt haben wir mit einem Drahtbürsten-Aufsatz für den Winkelschleifer die Maserungen aus dem Holz herausgearbeitet und die etwas „weicheren“ Zwischenräume „weggeputzt“, während die härteren Jahresringe stehen blieben. Im zweiten Schritt wurde das Holz mit einem Abflammgerät „behandelt“ und geröstet, was zusätzlich die Maserungen des Holzes unterstrich. Eine anschließende Behandlung mit Polierstahl und Bürste löste grobe Schleif- und Flammreste und unser ökologisches Hartwachsöl veredelte die Oberfläche. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

    Benötigtes Werkzeug

    Stichsäge mit 160mm Sägeblatt (besser Bandkreissäge oder Kreissäge), Akkubohrschrauber, Forstnerbohrstift 2cm, Winkelschleifer mit Stahlbürstenaufsatz, Abflammgerät mit Gasflasche, Polierstahlwolle, Bürste, Schleifblock mit 200er Papier, Baumwolllappen (zum Auftragen des Hartwachsöls), Schraubenzieher (zum Öffnen des Ölgebindes), Winkel, Bleistift, Gehörschutz, Mundschutz, Schutzhandschuhe, Schutzbrille.

    Materialbedarf

    1x KVH 80x160x5000mm, 1x KVH 80x160x4000mm, 1x KVH 40x160x3000mm, 2x Latten scharfkantig egalisert 28x48x2000mm, 25x Latten scharfkantig egalisiert 18x48x2000mm, 4x Holzbauschrauben Wirox 8,0x260mm, 10x Holzbauschrauben 7,0x60mm, 4x Winkel, 8x Forstnerscheiben 2cm, 2x Polierstahl, 1x 200er Schleifpapier, 10x Holzbauschrauben 6,0x70mm, 50x Holzbauschrauben 4,0x50mm, 10Kg Gas, 250ml Hartwachsöl

    Besondere Herausforderungen

    Das KVH in den vorliegenden Maßen lässt sich nur schwer mit einer Stichsäge bearbeiten. Es braucht ein besonders langes Sägeblatt und eine Pendelhubfunktion, damit der Schnitt nicht krumm wird. Denn die Aussparungen müssen auf Anschlag und sehr präzise gesägt werden. Nur so kann hinterher alles schlüssig passen und zusammengefügt werden. Weiter sollten die „Beine“ alle gleich hoch und entsprechend „glatt“ gesägt werden, hier musste mit dem Winkelschleifer nachgeschliffen werden! Beim Einsatz des Winkelschleifers mit Bürstenkopf galt mit hohem Tempo und im richtigen Winkel zu arbeiten, trotzdem verschliss der Bürstenaufsatz relativ schnell und war nach den Arbeiten nicht mehr zu gebrauchen. Das Abflammgerät wiederum sollte auf voller Stufe gefahren und entsprechend flüchtig über das Material bewegt werden, da sonst drastische Verbrennungen des Holzes erreicht werden oder der Gasverbrauch zu hoch ist. Das Holz erwärmt sich zudem etwas schwergängig, färbt dann aber sonderlich schnell ein! Hier sind Vorsicht und Feingefühl geboten!

    DIY – Dateien und Links

  • Baum fällt

    Baum fällt

    Bitte Abstand halten, die Straße ist gesperrt! Lassen Sie mich durch – denn ich bin ein Baum! Und ich falle…(nicht)!

    Ist es ein Baum oder ist es eine Hecke!? Darüber haben wir schon den ein oder anderen Streit zwischen vorherigen Eigentümern und der Kommune miterlebt. Grund für die Streitigkeiten war ein Bebauungs- und Mitnutzungsvertrag im Rahmen der Kreisstraßensanierung. Die Hecke auf unserem jetzigen Grundstück sollte für die Baumaßnahmen entfernt und nachträglich durch die Gemeinde ersetzt werden. Und diese Hecke vor dem Haus, die aus Thuja bestand, wurde dann auch dementsprechend gerodet: Bis auf die letzten beiden Stiele! Diese gehörten zwar ursprünglich einmal zu dieser Hecke, waren aber mittlerweile im Laufe der Zeit zu zwei sehr stattlichen Bäumen herangewachsen!

    Gefahr im Verzug

    Als Zeugen und angehende Grundbesitzer dieses Streites haben wir die Diskussionen entsprechend mitverfolgt und uns mit der Gemeinde einigen können, diese Bäume ohne bürokratischen Aufwand fällen zu dürfen – vorausgesetzt, dies geschähe außerhalb des Brutschutzes zur Winterzeit. Denn zum einen drohten die Wurzeln dieser Bäume unser Fundament und die Zufahrt sowie den Regenwasserabfluss zu zerstören, zum anderen verstopfen die Nadeln regelmäßig die Regenrinne und wuchern über das Dach hinaus. Die letzten beiden Stürme – liebevoll Xavier und Herwart genannt – verlangten den lebenserfahrenen „Lebensbäumen“ außerdem einiges ab und brachten widerum deren „Fundament“ ins Wanken! Zeit für die Kettensäge…

    Wie fällt man einen Baum?

    Neben wichtigen Faktoren wie Sicherheit, Unfallschutz und Schadensvermeidung stand bei uns als nächstes der Kostenfaktor auf dem Plan. Denn nachdem wir uns diverse Youtube-Videos zum Thema angeschaut hatten, wussten wir, was dabei allerlei schiefgehen könnte! Glücklicherweise hatte uns direkt nach unserem Einzug unser Ortsvorsteher auf dem hiesigen Oktoberfest seine Hilfe angeboten! So hatten wir uns grob für Ende Februar verabredet, um mit seiner Erfahrung und Expertise diese beiden Monster in die Knie zu zwingen. Als Unterstützung hatten wir noch einen Freund aus Berlin, der mehrmals als Industriekletterer tätig war, eingeladen, um den Plan, den Baum zu besteigen und von der Spitze an „scheibenweise“ abzutragen, gemeinsam umzusetzen. Aber dann kam doch alles anders…

    Spektakulär sollte es sein

    Für die Woche vor dem letzten Februarwochenende waren bei uns die Zimmermänner aus der Region eingeplant. Diese sollten diverse Pfetten und Stiele im Dachstuhl ausbessern und mussten für die entsprechende Anlieferung der Hölzer auch einen Baukran anmieten. Der Kran war also bereits vor Ort und da wir weit unter dem Zeitbudget lagen, haben wir die Gunst der Stunde genutzt und den Kran etwas zweckentfremdet! In weniger als 20 Minuten waren beide Bäume geköpft und abgesäbelt! Dies ging nicht nur unfassbar zügig voran, sondern sah nebenbei auch noch richtig spektakulär aus! Warum also einen Baum fällen, wenn man ihn „Schweben“ lassen kann 🙂 Aber seht selbst:

    Was gibt es zu Beachten

    Die Vorschriften des jeweiligen Umweltamtes müssen eingehalten werden; Der Brutschutz muss bedacht werden. Die Straße muss gesperrt werden. Man sollte Helme tragen (auch wenn ein Plastikhelm gegen 800Kg und Schwerkraft nichts anzurichten vermag). Es muss unbedingt windstill sein. Man braucht eine gute Kamera, um alles zu dokumentieren 🙂 Und zu guter Letzt muss ein Baum natürlich erst einmal gepflanzt und ein paar Jahre wachsen gelassen werden!

    Was passiert mit dem vielen Holz

    Aus den unteren Teilen des Baumes wollen wir rustikale Möbelstücke sägen. Äste und Nadeln werden im Rahmen eines Gartenfeuers (1×1 Meter) ganz regulär verbrannt, der „obere“ Bereich wird zersägt, gespalten, getrocknet und im nächsten Winter als Kaminholz (Brennholz) verwandt. Aus der Rinde ließe sich eventuell noch etwas Mulch herstellen. Und das anfallende Sägemehl taugt ohnehin zum mulchen oder verheizen. Unser Garten und Kamin werden sich freuen!

  • Renovierung Zwischenstand

    Renovierung Zwischenstand

    Alles wird so schön, alles wird so schön – Zauberschön! Wohn- und Esszimmer scheinen alsbald fertig!!!

    Unerwartetes wie Mäuschen in der Ferienwohnung, abfallende Decke, unterschätzter Durchbruch, Verletzungen, Bauschutt und verschimmelter Putz! Ja, alles wird so schön! Manchmal muss man einfach an das Gute glauben – den angelernten Kontrollwahn ignorieren – und sich des Ursprungs besinnen! 

    Die letzten drei Monate waren fordernd und anstrengend. Sowohl nervlich, als auch finanziell. Überall lauerten böse Überraschungen und versteckte Kosten! Es gab doch viel mehr zu tun und zu reparieren, als gedacht. Und unser Ausbauplan musste stetig neu justiert werden! Dafür ernten wir jetzt die Lorbeeren: Unser Wohn- und Esszimmer sind so gut wie bezugsfertig und so können wir uns bald auf die Ferienwohnung konzentrieren. Es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten hier und da – aber Kleinigkeiten können nach eigener Erfahrung auch wieder ganz schön ausufern!

    Wohnzimmer

    Auf unserer bisherigen Annoyance-Skala belegten das Ablösen von Tapeten und das ständige Umrangieren unserer Umzugskartons bisher treu die ersten beiden Plätze: Bis wir mit dem Wohnzimmer, dem Abkratzen der Styropor-Deckenverkleidung und dem Entfernen des PVC-Streckbodens konfrontiert wurden! Der verfluchte Boden war auf einer Strecke von zehn Zentimetern fachmännisch mit 12 Klammern und 6 Schrauben fixiert! Es hat uns ganze zwei Tage gekostet, den Bodenbelag zurückzubauen! Ganz zu schweigen von dem Hausstaub aus den 90ern, der im Zwischenflies gefangen war und diverse Asthma- und Niesanfälle auslöste! Mit der Decke verhielt es sich nicht viel besser: Betonkleber in einer drei Zentimeter dicken Schicht aufgetragen – damit die ungefähr 200 Gramm schweren Styropormodule auch ja nicht von der Decke fallen! Mit dieser Menge an Kleber hätte man locker einen Elefanten an der Decke fixieren können! Aber hey – wir haben es überlebt! Und darum sind wir umso stolzer, dass wir dieses Zimmer – gemeinsam mit Mirjam, Leon und Claudius – so wunderbar und ansehnlich renoviert haben!

    Nach Entfernen des alten Vinyl-Spannbodenbelags mussten wir uns entscheiden, ob wir Dielen, Parkett oder Laminat verlegen wollten. Laminat war für uns auf Grund der Haptik und des Laufgefühls keine Option und nagelneue Dielen waren schlichtweg zu kostspielig. Also haben wir uns für eine Lösung dazwischen entschieden und eine Holzbodenvariante eines schwedischen Herstellers gewählt. Grob gesagt, handelt es sich dabei um einen Laminat-Unterbau mit Echtholzbeschichtung – in unserem Fall Walnuss: Sieht super schön aus und fühlt sich auch richtig gut an! Und mit 30€ pro Quadratmeter auch gerade noch im Rahmen! Nun entstand die Frage, ob wir auf dem Estrich eine Dampfsperre oder Dampfbremse aufbringen sollten!? Die Meinungen dazu gingen dabei sehr weit auseinander. Klar war eigentlich nur, dass eine Trittschalldämmung gebraucht wird. Letztlich haben wir uns dagegen entschieden, da unser Estrich nun schon einige Jahre alt und damit auch vollständig abgetrocknet sein sollte. Andererseits hoffen wir aber auch einfach darauf, dass damals vor dem Estrich-Guss fachmännisch eine Dampfsperre gelegt wurde. Andernfalls hätten wir sicherlich Feuchtigkeitsschäden oder Schimmel unterhalb des Vinylbodens entdeckt. Aber selbst die Zeitungen aus den 80er Jahren waren noch komplett in Takt und unbeschädigt (Papier besteht aus Cellulose und schimmelt wie nix) – und das alles trotz der fragwürdigen Inhalte. So ist nun ein ökologischer Hanf-Flies für die Trittschalldämmung unterhalb des Bodens zuständig und bringt dabei gleichzeitig noch lehmtypische Vorteile mit sich: Uninteressant für Nager, Insekten, Arschkäfer und etwaige andere Insekten – da frei von Cellulose – unempfindlich gegenüber Schimmelpilzen und Flechten – weil einfach zu cool für diese Welt – ach, und fast hätten wir’s vergessen: frei von Schadstoffen, 100% recyclebar; aus nachwachsenden Rohstoffen (Hanf, hallo!) und – last but not least – fungiert es wie ein Schwamm, der überschüssige Feuchtigkeit auffangen und dann langsam wieder an die Umgebung abgeben kann! Hanf Rulez, nicht nur als Baustoff!

    Esszimmer

    Bis auf Fussboden und Durchbruch gab es hier keine erwähnenswerten Zwischenfälle: Tapeten an Wänden und Decke wurden abgelöst, der Durchbruch wurde gestemmt, was – by the way – wirklich ein Klacks war und Dielen wurden abgeschliffen! Sofort grinsten uns die Holzwürmer an, weswegen wir die Flinte ins Korn warfen – doch es war Winter, und es gab kein Korn! Also haben wir uns den Kopf zermartert, verzweifelten und haben uns frustriert ein Wochenende vollgefressen und besoffen. Nach dieser Katharsis fuhren wir nach Polen in die Tundra und hielten nach günstigen Sägewerken Ausschau. Schließlich kauften wir für 23,95 bei Holz Possling Märkische Fichte, die in Berlin als Kassenschlager Jubiläum feiert!

    Anschließend erfolgte die hoffentlich letzte Ölung der Dielung mit ökologischen Fettstoffen und die geschmirgelte Kalksandstein-Wand wurde mit Wasserglas versiegelt. Für unseren Kamin wurde eine feuerfeste Unterlage aus Glas installiert, die den Boden zukünftig vor Hitze und eventueller Brandgefahr schützen soll. Alles wurde vorschriftsmäßig installiert und vom Schornsteinfeger abgenommen! Demnächst drehen wir jetzt ein 24h Kaminofen-Video für Youtube. Natürlich läuft davor Werbung.

    Wie es weitergehen könnte…

    Update! Mittlerweile gibt es auch ein VIDEO zu diesem Beitrag!
    Wir sind auf der Suche nach Klempenden, die uns beim Ausbau des Gäste-WC’s behilflich sein könnten! Es müssen neue Wasserleitungen gelegt und eine Dusche und ein Waschbecken eingebaut werden! Dann suchen wir noch nach altem Geschirr und Küchenutensilien für den Kochbereich der Ferienwohnung! Denn diese ist nun unsere Nummer 1 Priorität! Wir wollen möglichst schnell Besuch empfangen und ein paar Mieteinnahmen generieren können! Anschließend wollen wir dann fleißig weiter im Außenbereich bauen und auch das Tonstudio und die Nass-Räume in Angriff nehmen! Helfende können bei uns ein paar Tage Land genießen und sich verwöhnen lassen, während im Gegenzug Malochet wird! Obei! Schreibt uns!

  • Ordnung & Struktur

    Ordnung & Struktur

    Ein weiteres „planloses“ Wochenende zieht davon. Zeit endlich mal Ordnung und neue Strukturen zu schaffen…

    Wieder einmal hat uns Mirj besucht, um uns tatkräftig unter die Arme zu greifen und wieder einmal waren wir ziemlich unstrukturiert und unvorbereitet. Vor allem die Suche nach den passenden Werkzeugen hat uns wieder einige Stunden und Nerven gekostet! Zur Vorbereitung gehörte aber auch, dass wir erneut diverse Kisten von Raum A nach Raum B umsetzen mussten, die wir bereits mehrfach in den Händen hielten. Vertane Liebesmüh sozusagen! Zeit mal richtig Ordnung zu schaffen und die Dinge zu sortieren: Hier kommen die ultimativen Vorbereitungs-Tipps für jede Bauherrin!

    Ordnung ist die halbe Miete

    Ich weiß nicht, wie viele Schritte und Stunden wir bereits mit der Suche nach unseren Werkzeugen verbracht haben! Unsere vermeintliche Ordnung hatte immer nur kurzweilige Funktion, denn schon nach wenigen Tagen stellte sich dieselbe als unstrukturiertes Chaos ohne System dar! Hat man am Vortag noch gedacht, „Ach, das leg ich mal dort ab, da weiß ich sofort, wo ich es morgen wiederfinde„, weiß man heute schon nicht mehr, was einen gestern geritten hat. Und dann geht die frustrierte Suche los, man kreist immer wieder um die gleichen Kisten, stolpert über Kabel und Holzklötze, eilt hinauf auf den Dachboden und wieder runter in den Heizungskeller. Will man dann frustriert und erschöpft kurz bei einem Espresso zur Ruhe kommen, entdeckt man den Spannungsprüfer neben dem Milchschäumer und den Kuhfuss auf dem Altpapierhaufen. Das kostet immense Kraft und Nerven und man nimmt sich jedes Mal halbherzig vor, die Sachen künftig an ihren ursprünglichen Ort zurückzulegen. Nur gab es diesen Ursprung bisher nie! Da die eigene Werkzeug- und Baustoffliste mit der Zeit wächst, potenziert sich das Chaos! Zeit sich mit einem Ordnungskonzept auseinanderzusetzen!

    Werkzeug-Sortierung

    Sich an eine Ordnung und Taxonomie anzunähern, ist oft deshalb schon frustrierend, als dass sich diese nur über Kompromisse erreichen lässt! Anders als bei einer Datenbank kann ich verschiedene „Knoten“ nicht verschlagworten und unter verschiedenen Orten mehrfach verlisten. Jedes physikalische Objekt lässt sich nur einmal verorten. Ich muss mir also im Vorfeld gut überlegen, ob ein Seitenschneider bspw. unter „Elektro- und Installations-Werkzeuge“ oder unter „Zangen und Schneidwerkzeuge“ einsortiert werden soll. Dabei überkommt mich kurz die Idee, einfach ein weiteres Exemplar zu erwerben, um die Ordnung zu perfektionieren und so beiden Kategorien Tribut zu zollen! Utopie! Es geht also darum, eigene Erfahrungswerte aus der Praxis zu reflektieren und ein entsprechend stringentes Ordnungsmuster anzuwenden. Hier die Ergebnisse einer Taxonomie, die aus unseren Erfahrungen gewachsen ist und uns bereits seit der ersten Minute pure Zeit und Nerven gespart hätte haben können:

    • Arbeitssschutz: Staubmasken, Brille, Ohrschutz, Knieschoner, Schutzanzüge
    • Bohren: Bohrmaschine, Bohrer
    • Schrauben: Akkuschrauber, Bits, Nüsse, div. Aufsätze, Schrauben
    • Schleifen: Winkelschleifer, Schleifpapiere, Bürsten
    • Trennen: Trennscheiben, Sägen, Messer
    • Zangen: Rohrzange, Pumpenzange, Kneifzange, etc.
    • Hämmern & Stemmen: Hammer, Nägel, Kuhfuss
    • Putzen: Kellen, Spachtel, Filzbrett, Putzleiste, Eimer
    • Lackieren & Streichen: Pinsel, Rollen, Lacke, Farben, Abstreifgitter
    • Elektro: Phasenprüfer, Voltmeter, Lüsterklemmen, Sicherungen
    • Werkzeugkoffer: Inbus, Schraubenschlüssel, Schraubendreher, Bits, alles sonstige

    Kistenweise Kistenreise

    Wir haben tausende davon. Und viele sehen sich sehr ähnlich. Man könnte meinen, wir hätten vorher ein Dutzend Badezimmer und Küchen besessen. Dem ist aber nicht so. Wir haben lediglich die gleichen Kisten mehrfach bewegen müssen. Sie irren und wandern seit dem Umzug kontinuierlich durch unsere Gemäuer, und scheinen schier nie zur Ruhe zu kommen! Endlich waren sie am Ziel, mussten sie wieder ihre Kreise ziehen!  Bei 20Kg pro Kiste und 60 Kisten, zirkulieren hier 1,2 Tonnen Gesamtgewicht unermüdlich durch die eigenen vier Wände. Das lässt sich so weiter auch nicht ändern. Denn dann wären wir Genies und würden das Chaos beherrschen. Aber niemand von uns hat die Statur von Sheldon Cooper. Wir sind muskelbepackte Kraftpakete. Hier ein paar Ausschnitte unserer Kisten auf der Reise…

  • Sonderausgaben

    Sonderausgaben

    ‚Wenn’s alle is‘ hört’s auf“, sagt Susans Mutti immer! Soweit ist es noch nicht, aber Geld brennt wirklich gut…

    Als Mann und Frau von Welt plant man ja so Einiges im Voraus. Zum Beispiel auch die Finanzen! Doch ständig elementarisieren sich neue und äußerst sinnhafte Anschaffungen die man so niemals vorhergesehen hätte und die mit der Zeit ein Löcher ins Portemonnaie fressen! Oder aber es kommen ganz unerwartete Reparaturen ins Bild! Hier ein paar Beispiele einiger Sonderausgaben in Sachen Haus-Sanierung…

    Werkzeug und Kleinvieh

    Fahrradpumpe, Anhänger, Häcksler, Motorsäge, Heckenschere, Baulampe, Kärcher, Hunderterpack Mausefallen, Wäscheklammern, Baustütze, Putzleisten, Elektroinstallationen, Arbeitsschutz, Spritzpistole, Spanngurte, Winkelschleifer, Stichsäge, Wasserwaage, Tacker, Mischkübel, Kabelabisolierer, Phasenprüfer, Filzbrett, Abziehleiste… Wollt ihr noch mehr!? Die Liste scheint schier unerschöpflich, und so sehr man auch glaubt, endlich alles gekauft und perfekt vorbereitet zu sein, so findet man sich am nächsten Tag erneut beim Baumarkt wieder…
    Ein paar Schrauben da, ein paar Dübel hier, Verankerungen, Armierungsgitter, Unterputzdosen und Lichtschalter! Eine PrePaid Karte für’s Internet, eine zweite weil das Datennetz nicht funktioniert, MiFi-Router, Glühbirnen und Steckdosen. Darauf folgen Winkelbleche, Schleifpapier und Wellblechleisten. Alles kostet weniger als zwei Euro. Aber in der Summe läppert sich das bis ins Unermessliche. Beware the Kleinvieh! Es macht Mist! Dabei haben wir noch nicht mal unsere lang ersehnten Hühner, das wahre Kleinvieh sozusagen!

    Ist doch kaputt

    Bei der ersten Begehung unserer Bude, haben wir Freunden und Bekannten noch erzählt, „eigentlich könnte man direkt einziehen“. Aber man würde ja auf Grund der eigenen Ästhetik schon ein wenig renovieren. So ist man auf einem Auge blind bzw. geblendet von der Schönheit und Faszination des ersten Eigenheims und stört sich nicht an knirschenden Armaturen, nicht richtig schließenden Türen, krummen Balken auf dem Dachboden und flackernden Lampen. Auch die alte Gastherme von 1996 läuft ja schließlich schon seit 20 Jahren und wird es sicher noch weitere 5 Jahre mit uns aushalten! Und dann, ist alles doch kaputt!
    Die komplette Elektrik musste inklusive neuem Zählerschrank und Sicherungen getauscht werden. Die Gastherme stellte kurz nach dem ersten Frost den Betrieb ein, nach Entfernen des PVC-Bodenbelags zeigte sich Holzwurmbefall und morsche Dielen und sowieso waren die Fetten und Stiele im Dachboden fast pulverisiert. Viele Mängel waren im wahrsten Sinne des Wortes unter den Teppich gekehrt und auf den ersten Blick nicht sichtbar. Vielleicht hätte man genauer hinsehen müssen, vielleicht aber auch nicht :-).

    Wer billig kauft, kauft zweimal

    Günstig einen Baumarkt-Anhänger für 500€ gekauft. Eine Stichsäge für 20€ und ein Akkuschrauber für 15€ !? Tja, das Geld war für die Katz! Alles gab nach kurzer Benutzung den Geist auf. Da muss man die Waage finden zwischen Profi- und ambitioniertem Heimwerkergerät, dass wenigstens ein paar Jahre Dauereinsatz aushält, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen. Dabei überzeugten manche Markengeräte während sich wiederum andere nur durch das äußere Erscheinungsbild von billigen China-Fabrikaten unterschieden. Aus der Erfahrung lernt man. In diesem Fall sind es leider sehr kostspielige Erfahrungen! Auch hier gilt es sich mit anderen auszutauschen, mit Personen aus dem echten Leben und nicht den Amazon-Kundenrezensionen, um von deren Erfahrungen zu profitieren und manche Fehltritte zu vermeiden!

  • Innenarchitektonisches

    Innenarchitektonisches

    Fortschritte auf der Baustelle, ohne schmutzige Hände! Bauplanung von Bad und Küche am PC!

    Hierauf haben wir uns schon die gesamte Zeit über gefreut: Endlich mal den Hammer und die Schaufel liegen lassen, um sich mit der Planung und Konzeption von Bad und Küche zu beschäftigen! Und hierbei sind wir auch intuitiv ganz richtig vorgegangen und haben die ein oder andere Frustration vermieden! Mit Sketchup haben wir 3D-Modelle der Zimmer maßstabsgerecht entworfen, um diese dann mit den gewünschte Installationen auszustatten! Das hatte einen wirklich großen Spaßfaktor!

    Brainstorming

    Unser gesamter Planungsprozess verlief eigentlich wie ein klassisches Brainstorming: Am Anfang steht eine unzensierte Vorstellung – unabhängig der Machbarkeit und des Budgets. Dabei flossen natürlich unsere persönlichen Präferenzen und Vorlieben ein: Da ich leidenschaftlich gerne koche, habe ich hohe Ansprüche an unsere Küche und deren Funktionalität: Ich hasse lange Wege vom Kühlschrank zum Herd, brauche viel Arbeitsfläche und alle Utensilien in Griffweite. Der Arbeitsbereich sollte leicht zu reinigen sein, da während meiner Arbeit sehr viel Späne fallen und ich ein kleiner Schlamper bin :-). Susan hingegen liebt es ein Bad zu nehmen und hat klare Vorstellungen, was die Gestaltung des Badezimmers angeht: Ein komfortabler Baderaum, der sich schön aufheizt, Gemütlichkeit ausstrahlt und Platz für diverse Körperpflegeprodukte bietet!
    Gemeinsamkeiten fanden sich glücklicherweise auch ( 🙂 ), sodass wir beide die Notwendigkeit einer begehbaren Dusche und einer kleinen Sitzecke in der Küche sahen.

    Realitätsabgleich

    Im zweiten Schritt ging es dann darum, unsere Visionen und Träume mit der Realität abzugleichen: Die zu Eingangs erstellte und sehr hoch angesetzte Kostenkalkulation, wurde nun bereinigt, maßstabsgetreue 3D-Modelle der Räume in Sketchup entworfen und die nötigen Einrichtungsgegenstände als 3D-Komponenten nachgebaut! Hierbei wurden auch die bisherigen Begebenheiten, wie Wasseranschlüsse, Heizkörper, Türen und Fenster nachgebildet, um unsere Eingriffe in den bestehenden Raum minimalinvasiv zu gestalten und Ressourcen, Arbeitskraft und Kosten zu sparen! Dabei wurden Küche und Bad von Moment zu Moment schöner und ansehnlicher, während mit jeder Entscheidung die Kosten purzelten! Das ist natürlich ein wunderschöner Effekt! Plötzlich hat man nicht mehr das Gefühl, verzichten und sparen zu müssen, sondern kommt seiner Utopie näher, während man gleichzeitig Millionen einspart!

    Die Küche

    Die Küche ist gleichzeitig Durchgangszimmer zum Bad. Um die Intimsphäre zu schützen, wollten wir das Esszimmer explizit outsourcen: Niemand mag die Vorstellung, mit Freunden am Esstisch zu sitzen, während jemand hinter drei Zentimetern Sperrholz sein Geschäft verrichtet! Die bestehenden Fliesen bleiben bestehen und werden mit lackiert! So sparen wir Arbeitsstunden, Kosten für die Bauschutt-Entsorgung und das Anbringen neuer Fliesen! Eine Dunstabzugshaube wird mit Kaminrohr durch den Raum zur Esse geführt. Stauräume entstehen durch durchdachte Unterschränke und Regalsysteme aus Schweden (die können es einfach). Backofen und Kochfeld werden getrennt, um beides parallel auf Augenhöhe nutzen zu können. Und unter der alten Spüle aus Berlin, findet sich ein intelligentes Abfallsystem! Details folgen später, jetzt erstmal der erste Entwurf als Handyvideo!

    Das Bad

    Berliner werden sie als groß bezeichnen – für uns ist sie immer noch verhältnismäßig klein: Die Porzellanabteilung unseres Guts. Wir haben ein effizientes Raumkonzept mit Raumsparwanne, begehbarer Dusche und WC-Bereich gefunden! Man tritt durch die Tür und findet sich in einem Spiegel, der sich zu einem Wandgemälde verklärt und eintretende Person in all ihrer Schönheit porträtiert. Darunter ein kleiner Billabong zum Hände befeuchten – alles nebst einer Kloschüssel von edelster Keramik, die zum verweilen einlädt! Ein Tageslicht-Panel flutet den Raum mit zusätzlicher Schönheit und taucht den Badbereich in sanftes Abendglühen.

  • Böden erneuern

    Böden erneuern

    Wer feiern kann, kann auch arbeiten! Zeit für ein kleines Update, was bei uns so passiert und wie es weitergeht!

    Seit unserem Baubeginn ist viel geschehen und wir nähern uns einem wichtigen Meilenstein: Dem Abschluss der Putzarbeiten! Zwischenzeitlich mussten wir uns wie gewohnt mit der einen oder anderen Widrigkeit herumschlagen! Zeit euch auf den neusten Stand zu bringen und unsere Erfahrungen zu teilen, damit ihr es irgendwann mal besser machen könnt 😉 !

    Improvisation ist alles

    Fast nichts läuft so, wie geplant! Improvisationsgeschick und Kompromissbereitschaft sind dauerhaft gefragt! Unser Plan war, zuerst die Ferienwohnung auszubauen und dort zu hausen, parallel unseren Wohnbereich zu renovieren und dann, ganz galant, von der einen Haushälfte zur anderen umzuziehen. Immense Wartezeiten auf die Zimmerleute, eine abhängende Decke und Mäusenester in der Vertäfelung Holzwurm-maroder Balken machten uns den ersten Strich durch die Rechnung! So mussten wir fast zwei Monate mit Matratze auf dem Boden schlafen, inmitten von Bauschutt und Staub! Dadurch kam natürlich alles andere in Verzug und wir waren sehr viel damit beschäftigt, unsere Kartons von ‚A‘ nach ‚B‘ und dann wieder nach ‚A‘ zu transferieren. Uns wurde sehr schnell klar, dass es viel sinnvoller gewesen wäre, den Umzug aus Berlin erst nach der Renovierung anzugehen. Durch die hohen Kosten und die große Distanz war dies allerdings keine Option! Daher haben wir nichts falsch gemacht, aber eine wirklich zehrende Odyssee hinter uns! Es kostet viel Nerven, wenn man sich nicht häuslich fühlen kann und es kaum eine staubfreie Stelle im Haus gibt! Unser Schlafzimmer wurde als erstes fertiggestellt und bietet uns seither einen kleinen aber feinen Ort des Rückzugs. Hier eine kleine Revue…

    Bodenständiges

    Bislang haben wir uns fast ausschließlich unseren Wänden und Decken gewidmet! Schließlich waren dies auch erstmal die größten Sorgenkinder! Auf dem Putz hat uns das Ablösen der Tapeten therapiert und unter dem Putz hat uns die Elektrik eine ganze Weile zu beschäftigen vermocht! Und dann am Ende (pah, als ob wir schon am Ende wären!) stand natürlich die Frage der Bodengestaltung im Raum! Wir mögen es eher natürlich und sind keine Freunde von faulen Kompromissen. Aber authentische Böden sind teuer und Geld haben wir nicht mehr so viel wie gedacht! Alternativen müssen her! Also haben wir versucht, das was schon da ist, aufzuwerten und die Dielen abgeschliffen – mit bitterer Enttäuschung! Und wisst ihr, was überhaupt keinen Spaß macht!? – Laminat zu verlegen! Das ist zwar günstig und wenig Zeit intensiv, liefert dafür aber kein überzeugendes Endergebnis! Wie gesagt – ein fauler Kompromiss! Zumindest sind in anderen Bereichen des Hauses die alten Dielen in Takt und können neu geschliffen und geölt werden…

    Gebietskämpfe

    In unserem Überraschungs-Beitrag haben wir bereits von unserem Mäuse-Problem Bericht erstatten müssen: Ein sehr weitreichendes Problem! Diese kleinen Quälgeister können einem nicht nur durch ihre physische Präsenz und den damit verbundenen Lärmbelästigungen zusetzen – auch ihr Duft, ihr Kot und ihre Krankheiten vermögen es, Angst und Schrecken in unserem Haus zu verbreiten!  Doch das sind nicht die einzigen Gebietskämpfe, die wir hier auf unserem Hof austragen müssen! Jedoch können wir den ein oder anderen Erfolg vorweisen und haben jüngst die Nagetiere des Platzes verweisen können! Zuweilen besuchen uns dann doch auch liebenswertere Gäste! Neben Zugvögeln, Fröschen und Unken hat auch ein Igel unsere Gastfreundschaft und unser gutes Essen genießen dürfen! Von doofen und coolen Tieren…

     Bau, Psyche und Ressourcen

    Kommen wir mal zum Wesentlichen: Der Bau, die Psyche und die eigenen Ressourcen: Es gibt Tage, da will uns nichts gelingen und was auch immer wir anfassen, geht zu Bruch. Dann geht man frohen Mutes in die Werkstatt, um neuen Mörtel anzurühren und als erstes brennt die Birne durch und wir sitzen im Dunkeln. Auf dem Weg nach drinnen stolpert man dann übers Kabel der Bohrmaschine und reißt die ganze Steckdose aus der Wand. Ist dann die Kabeltrommel verlegt, gibt diese plötzlich den Geist auf und eine zweite muss Ersatz leisten. Weil die falsche Einstellung gewählt ist, dreht der Bohrer andersherum, läuft heiß und bricht. Auf dem Weg zum Dachboden lässt man den Nagel im Boden nicht aus und auf dem Weg zum Verbandskasten stößt man sich den Kopf am durchhängenden Balken. Oder man kommt nach Hause und sieht, dass der Putz nicht schnell genug getrocknet ist und sich Schimmelpilze auszubreiten begonnen haben. Dann ist man den Tränen nahe oder bricht direkt in Tränen aus. Das sind die sonderbaren Zusatzbelastungen, die ohnehin neben dem Schienenersatzverkehr nach Berlin und der schlechten Witterung an uns zehren! Dann gibt es aber auch wieder unerwartet schöne Momente – gerade dann, wenn wir zu zweit wirken können und uns die Dinge leicht von der Hand gehen – oder wenn Freunde zu Besuch kommen, und uns beistehen! Dann ist da ein Lichtblick – There’s a light – und alles geht wie von selbst… Ein Durchbruch sozusagen!

    Wollt ihr zeitnäher audiovisuell über unsere Baustelle informiert sein, dann schaut doch einfach auf Instagram vorbei!

  • Family Power Teil 2

    Family Power Teil 2

    Heißer Besuch von Susis Eltern! Jetzt haben wir ‚Dampf‘ in der Hütte und die Nachbarn wissen übers ‚V‘ bescheid…

    Wir haben ein weiteres schönes Wochenende mit der Familie genießen dürfen und waren gleichzeitig ultraproduktiv! Aus dem Vogtland, das für seine bezaubernden Fensterbilder bekannt ist, angereist, hatten Susans Eltern ein schönes „Ostpaket“ im Gepäck! In den letzten zwei Tagen haben wir einige Strippen gezogen, einen Geschirrspüler verkabelt und die ein oder andere Delikatesse verköstigt 🙂 !

    E wie Expertise

    Susans Familie hat bereits einige Erfahrungen in Sachen Hausbau: Vom Eigenheim, über das Haus der Eltern, bis hin zu Schwägerinnen und Schwippschwagern, wurden einige Fundamente ge- und begossen! Und das in Zeiten notorischer Baustoffmängel, wo Pioniergeist und Einfallsreichtum besonders gefragt waren, um ein solides Eigenheim zu zaubern! Beim Begehen unserer „Baustelle“, können wir die Geschichte der Bauepochen wieder erleben und in Erinnerungen schwelgen: Sauerkrautmatten, von Kronkorken getragene Putzträger, Verbundersatzstoffe unter selbstgemachter Tapete – mit „Window-Color-Mustern“ im DIY-Paket – und Stromleitungen aus Aluminium… Unter dem Putz, lässt sich die Geschichte dieses Hauses wiederentdecken! Kreativität und Improvisationsgeschick damaliger Bauherrinnen und Bauherren, bleiben bis heute unübertroffen!

    E wie Elektrizität

    Würde man alle Kabel die Wolfgang in seinem Leben bereits gezogen hat addieren, ließe sich unser Planet sicher das ein oder andere Mal umrunden (für die Flat-Earther unter euch: das ist gaaaanz viel Kabel!). Gemeinsam haben wir den neuen Zählerschrank verkabelt, alte Aluminium-Leitungen demontiert und moderne Kupferstrippen gezogen! Ein Kabelkanal auf den Fetten des Dachbodens bringt nun den ‚Saft‘ zu den jeweiligen Zimmern. Dort sind die Unterverteilungen und Wechselschalter verkabelt. Wir sind jetzt schon bei einem halben Kilometer Kabel und sobald die neuen CAT7 Netzwerkkabel und Starkstromleitungen für Durchlauferhitzer und Elektroherd dazukommen, sollten wir die Kilometermarke knacken! Dazu kommen Unterputzdosen, Lichtschalter, Steckdosen, Lüsterklemmen, Abdeckungen, FI-Schutzschalter und Sicherungen – eine wahre Materialschlacht, die normalerweise tief in die Tasche greifen lässt! Und um weiter Kosten zu sparen, isolieren Sabine und Susan die alten Steigleitungen ab, um das gewonnene Kupfer zu verhökern, während Wolfgang und David den Zählerschrank inspizieren…

    E wie Emergenz

    Neben unserer tüchtigen Arbeit, versäumen wir es sicher nicht, im Beisammensein die Vorzüge des goldenen Herbstes zu genießen und es uns bei Speis und Trank im just erstandenen Eigenheim gemütlich zu machen! Dafür hat Sabine lecker Kohlrouladen mitgebracht und wir verköstigen unser erstes, selbstgebrautes Bier! Wer schwer arbeitet, muss gut speisen um wieder zu Kräften zu kommen! Und so verbrachten wir einige schöne Stunden bei Kerzenschein in unserer provisorischen Küche und sinnierten mit Glitzer in den Augen über die Zukunft des Hofes!

    E wie Ende

    Wir haben nicht nur immaterielles Wissen in Form von Ratschlag, Hoffnung und Idee empfangen, sondern auch Material, Kabel und UAE entgegen nehmen dürfen! Ganz zu Schweigen vom Geschirrspüler, hausgemachten Kohlrouladen, und dem ein oder anderen blauen Schöpfpapier! Das war ein wirklich tolles Wochenende! Liebster Dank geht auch an Sören und Mandy, die auf die glorreiche Idee kamen, uns einen Geschirrspüler zu schenken! Jetzt haben wir noch mehr Zeit für unsere Baustelle und das ungewaschene Geschirr stapelt sich fortan jenseits unseres Blickfelds :-)!